MagicMax Denn genau dort liegt der eigentliche Punkt: Es gibt heute innerhalb der Swisscom kaum noch ein schlankes, preislich vernünftiges Angebot für Wenignutzer. Und das ist – unabhängig von persönlichen Präferenzen – eine relevante Beobachtung.
Die Angebote von Swisscom sind für die Nutzer mit etwas höheren Ansprüchen perfekt. Für das andere Segment gibt es ja WINGO und M-Budget, die ebenfalls von Swisscom (im Hintergrund) angeboten werden
MagicMax Dass sich einige offenbar „auf den Schlips getreten“ fühlen, erschliesst sich mir ehrlich gesagt nicht ganz.
Ich fühle mich alles andere als auf den Schlips getreten. Die früheren Preisanpassungen gibt es eigentlich nicht wirklich. Das waren Bereinigungen des Angebots, indem Angebote weggefallen sind, die vermutlich nicht viel genutzt wurden. Ein übliches Vorgehen von allen Telekom-Anbietern! Man darf einfach nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen. Wenn man damals das bessere und teurere Angebot gewählt hat, anstatt das alte Abo zu kündigen, ist das kein Swisscom-Problem. Alternativen gab es schon damals. Für mich waren die Preisaufschläge für Teuerung usw. immer korrekt (TV L, Internet M, Mobile L und M, Festnetz) und alles andere als übertrieben. Meine Swisscom-Abos kosten heute kaum mehr als vor 10 Jahren, z.T. wurde es sogar günstiger (50% Family-Rabatt, 20 CHF Ermässigung, wenn man alles bei der Swisscom hat). Dank der 50 % Rabatt für das Smartphone meiner Frau lohnt sich ein Wechsel im nächsten Jahr (Ablauf Abo) oder ausserordentlich jetzt überhaupt nicht.
Das Allerwichtigste ist, dass ich jederzeit besten Zugriff ins Internet und “HiFi” beim Telefonieren mit dem Smartphone habe. Letzteres habe ich eigentlich nur bei Swisscom. Dass es eher selten einmal eine Störung gibt, ist im Telekommunikationsbereich normal, aber bei der Häufigkeit liegt das Kriterium. Darum schätze ich die Swisscom nach wie vor.
In Deinem ursprünglichen Beitrag stören mich jedoch die Drohung mit Konsumentenschutz und Preisüberwacher. Wären die Preiserhöhungen von Swisscom tatsächlich unbegründet, hätte sich der Preisüberwacher bereits eingeschaltet. Vielleicht wurden die Preiserhöhungen zuvor schon mit dem Preisüberwacher abgesprochen, um keinen Ärger zu bekommen. Fast die ganze, teuerungsbedingt minimale Preiserhöhung wird schon durch einen Verzicht auf einen Kaffee im Restaurant abgegolten. Blöd nur, dass ich kaum mehr Restaurants besuche und darum dort auch keinen Kaffee trinke 😀.