Lieber Werner
Aber genau das möchte ich!
Ich möchte sehen, was da alles von aussen ankommt. Da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt.
Der Syno-Router erkennt und filtert nicht nur alles von aussen, sondern loggt und steuert zusätzlich den ganzen internen Verkehr.
Und diese beiden Funktionen fehlen mir bei der IB:
- Extern: Sobald ich einen Port öffne, kann jeder da durch, ohne dass ich es merke .. auch wenn es natürlich fast nie wirklich gefährlich ist.
- Intern: Ich merke nicht, wenn irgendwelche IoT-Geräte oder Computer plötzlich ungewöhnliche Verbindungen aufmachen oder der Datenverkehr sprunghaft ansteigt.
Von daher finde ich diese Konfiguration immer noch sinnvoll.
Klar, das ist vielleicht völlig übertrieben! Aber Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, oder?
Beispiel:
Immer mehr Kollegen schaffen sich kleine NAS an … als Backup-System, die persönliche Cloud, vielleicht für die eigene Website etc.
Da wird dann Port 80/443 aufgemacht. Der Kumpel möchte seine Daten gerne per FTP Port 21 sichern, für die eBook-Sammlung per Calibre wird noch ein Port gebraucht … und auch die Plex-Multimedia-Sammlung braucht einen Port … u.v.m.
D.h. es werden auf der IB etliche Ports geöffnet, über die man keinerlei Kontrolle hat.
Nein, dann fühle ich mich sicherer, wenn da noch eine zusätzliche Firewall / Thread Prevention zwischengeschaltet ist.
Und dieser zusätzliche Router hat (für mich) noch einen weiteren Vorteil:
Die Swisscom hat vollen Zugriff auf meine IB und das verbundene Netzwerk.
Ich will aber nicht, dass die Swisscom sehen kann, was sich alles in meinem Heimnetz befindet. Das geht sie überhaupt nichts an.
Und bei dieser Konfiguration sieht die Swisscom nur die IB und den angeschlossenen sekundären Router. Danach ist Schluss.
Ist das übertrieben? Habe ich da einen Denkfehler?
LG