Das Interessante ist ja, dass der Traffic in den beschriebenen Fällen gar nicht über den Router laufen sollte. Der Router sollte (abgesehen davon, dass der Initial die IPs zuweist) völlig unbeteiligt sein. Denn der Switch leitet den Traffic - per Definition - auf dem direktesten Weg zum Ziel - und zwar nur zum Ziel. (Es sei denn natürlich er würde sich so verhalten wie von kaetho beschrieben, dann wäre es aber ein Hub und kein Switch. Ggf. durch Fehlfunktion denkbar…)
Dass der Switch aber offenbar problemlos funktioniert, sobald der Router nicht vorhanden ist, könnte darauf hinweisen, dass der Router den Switch auf irgend eine Weise stört.
(Hatte z.B. vor vielen Jahren mal eine Situation bei dem ein verbuggtes Firmware-Update auf einem peripheren ZyXEL-AP diesen AP dazu gebracht hat, das Netzwerk mit irgendwelchen sinnlosen Paketen zu fluten, wodurch dann tatsächlich das ganze LAN ständig abgeschmiert ist, obwohl eigentlich “nur” ein am “Rand” angehängter AP durchgedreht ist.)
Ggf. wäre es also diagnostisch interessant, sich den Traffic zwischen Router und Switch näher anzuschauen, wenn man den Aufwand betreiben möchte. (Falls der Switch Port Mirroring kann, liesse sich da wohl mit ntopng oder Wireshark etwas machen.) Einerseits um zu sehen, ob der Traffic irgendwie “fehlgeleitet” wird, andererseits um zu sehen, was der Router so zum Switch sendet, das den Switch ggf. stören könnte.
An der SCTV-Situation hat sich ja nichts geändert, sagst du? (Stichwort Netzwerküberlastung durch Multicast welches in Broadcast umgewandelt wird weil die Switches IGMP Snooping nicht betreiben.)