@user109
Das Fiber-Kabel ist natürlich vielleicht noch die elegantere Lösung, wird einfach nochmals ein gutes Stück teurer und ob die Wandlerkomponenten auch über Jahrzehnte funktionieren, oder dann doch mal ersetzt werden müssen, bleibt noch abzuwarten.
Klar ist beim Ethernetkabel die Gefahr der Induktionsspannung bei der distanznahen Verlegung zu Stromkabeln theoretisch vorhanden, im Privathaushalt halte ich sie aber für äusserst gering und das Risiko somit auch für absolut tragbar.
Selbst habe ich eine ca. 40 Meter lange Ethernet Cat. 5E Installationskabelleitung in Stromrohren über ca. 8 Abzweig- und Schalterdosen (vor 30 Jahren installierten die Elektriker beim Bau das Stromnetz scheinbar noch recht abenteuerlich um möglichst Drähte einzusparen und die Rohrmenge zu minimieren) und die läuft trotzdem störungsfrei als volle Gigabit-Verbindung.
Egal welche Variante, wichtig scheint mir einfach die Aussage, auch ohne bauseitig bereits bestehende LAN-Verkabelung in separaten Rohren, mit ein wenig Aufwand ist auch die nachträgliche Verlegung einer LAN-Verbindung entgegen der vorherrschenden Meinung, dass da sofort Mauern aufgerissen werden müssen, eigentlich immer mit durchaus noch tragbarem Aufwand möglich.