metalgod
Da spielen rechtliche Hürden sehr wahrscheinlich auch eine zentrale Rolle – nicht nur technische oder kommerzielle Überlegungen.
Ein wichtiger Punkt sind die Lizenzverträge für Inhalte, insbesondere für Sport. Gerade bei teuren Sportrechten sind die Vorgaben extrem strikt: Wer darf schauen, auf wie vielen Geräten, in welchem Haushalt und unter wessen Verantwortung. Würde man einfache Unter-Accounts erlauben, wäre diese Kontrolle kaum mehr sauber durchsetzbar. Genau hier setzen die Rechteinhaber rechtliche Grenzen.
Dazu kommt die personenbezogene Nutzung. Juristisch ist das Abo in der Regel an eine Person bzw. an den Vertragspartner gebunden und nicht an eine beliebige Anzahl Nutzer. Unter-Accounts würden schnell eine Grauzone schaffen: Account-Sharing wäre die Folge für Freunde, Bekannte usw. vielleicht sogar gegen Bezahlung usw. Schon klar, sowas ist von den Anbietern weder gewollt noch erlaubt.