Die NAS-Funktion war schon ein Murks, als es noch funktionierte. Die USB-Schnittstelle ist einfach keine gute Verbindungsmöglichkeit für brauchbares NAS. Darum nutze ich schon seit vielen Jahren 2 echte NAS mit je 2 Festplatten, die per LAN an Switches angeschlossen sind. Da spielt die Musik ohne USB-Murks.
Ich trauere der Abschaltung dieser Funktion keine Sekunde nach. Für mich ist das der richtige Entscheid der Swisscom.
Leider bin ich auch von der Swisscom-MyCloud nicht begeistert, diese Cloud ist noch langsamer als die OneDrive-Cloud. Besser ist da die Google-Cloud aber mit Abstand am besten die Dropbox. Darum habe ich meine ganzen Sammlungen (Musik, Video, Bilder) bei der Dropbox, auch die automatische Übertragung von den Smartphones funktioniert heute perfekt und mit höchstmöglicher Geschwindigkeit. Klar ist die Dropbox nicht gratis, aber 2 TB sind immer noch günstiger als bei Google. Die Geschwindigkeit kann man aber nur voll geniessen zusammen mit dem Swisscom Mobile-L Abo und 5G Verbindung.
Für mich hat sich die Swisscom in den vergangenen Jahren stark verbessert und deshalb kommt für mich ein Wechsel nicht mehr infrage. Qualität hat nun mal immer einen Preis. Wenn man diesen nicht bezahlen will, muss man halt auf gewisse Ansprüche verzichten. Es ist wie im echten Leben, nicht einmal das sterben ist gratis.
Herzliche Grüsse
Gian
NB: Vor zwei Jahren bin ich mit meinem Mobile-Abo halb fremdgegangen (zu M-Budget). Das hat nur 3 Monate gedauert und ich bin wieder reumütig zur Swisscom zurückgekehrt. Wenn ich alles (was überhaupt möglich ist), mit meinem Mobile-L vergleiche, wäre ich wesentlich teurer gekommen (z. B. 4 SIM-Karten mit derselben Nummer, 5G in ganz Europa ohne Limit, beste Sprachqualität) usw. Dank der Swisscom-Qualität telefoniere ich in ganz Europa in “HiFi” Verständlichkeit und ärgere mich, wenn das Gegenüber bei einem Billiganbieter ist mit Kurzwellenqualität.