Auf die allumfassende alle Geräte übergreifende Rundum-Sorglos-Plug-In-Cloud zu hoffen, hat meines Erachtens keine grosse Erfolgsaussichten.
Was aber durchaus Sinn macht, ist für einzelne Anwendungsgebiete auf bewährte und verbreitete Teilkonzepte zu setzen:
- Mail:
Alle Mailboxen via IMAP-Protokoll in die verschiedenen verwendeten Mailclients einbinden und die Mailboxen synchronisieren sich automatisch über alle verwendeten Geräte
- Kalender und Kontakte:
Verwendung eines zentralen Google- oder Microsoftkontos und Einbindung zur direkten Synchronisation via die breit vorhandenen Systemschnittstellen der einzelnen Geräte mit ihren jeweiligen Kalendern- und Kontaktprogrammen
- Daten und Dokumente:
Aus Sicherheitsgründen lieber gar nie unverschlüsselt in eine Cloud speichern, sondern besser Direktzugriffe von den mobilen Clients via verschlüsselte VPN-Verbindungen auf einen Heimserver.
Cloud nur benutzen als zusätzlicher Backup (Feuersicherung) von vorgängig lokal verschlüsselten Daten.
- Fotos, Videos, Musik (d.h. Daten ohne besondere Datenschutzbedürfnisse):
Grundsätzlich Cloudfähig für Abfragebedürfnisse, aber Originale immer besser als Teil der privaten lokalen Daten.
Welche Cloud man dafür einsetzen will, ist weitgehend eine Frage des Komforts, der persönlichen Bedürfnisse und der Kosten.
Meine Favoriten sind aktuell OneDrive, Dropbox und teilweise noch Google Drive.
Aktuell habe ich für OneDrive auf allen Mobiles den automatischen Foto-Upload aktiviert. Auf dem automatisch zentral nachgeführten OneDrive-Bilder-Ordner direkt auf dem PC mache ich dann periodisch für die eingelieferten Fotos aller angeschlossenen Mobiles zentral die Fotoredaktion und schiebe die aufbewahrenswürdigen Fotos dann Themen-Ordner-weise auf dem PC in die lokale Original-Foto-Mediathek und zusätzlich auch noch in einen lokalen Sync-Ordner um sie auf diesem Wege dann allen anderen Geräten automatisch über die Google Cloud und parallel auch noch über myCloud (als Dateien nicht als Fotos) zur jeweiligen Anzeige wieder zur Verfügung zu stellen.
Sicher gibt es auch noch andere Organisationskonzepte, wie man seinen eigenen Datenhaushalt möglichst effizient und sicher gestaltet, mit meinem über die letzten Jahre verwendeten Basiskonzept bin ich aber bis jetzt sehr gut gefahren und bei Bedarf lassen sich auch jederzeit wieder einzelne Komponenten davon austauschen.