Mir fällt gerade keinen Grund ein, weshalb die Datenraten zur Swisscom Website oder bei einem VPN zwischen zwei Swisscom Anschlüssen höhere Datenraten erreichen soll als andere Verbindungen.
Aber Fakt ist: Die Anbieter können durchaus analysieren, mit welchen Apps die Smartphoneuser das anfallende Datenvolumen generieren.
Das ist Voraussetzung, damit die Swisscom auf die Verrechnung des Datenverkehrs für TV via Smartphone bei Vivo-Kunden oder jenen, welche die kostenpflichtige version von TV-Air nutzen verzichten kann.
Selbiges macht Orange bei Spotify (woebei die Umsetzung in der Praxis leider hapert...) oder Sunrise, wo WhatsApp beim Inklusivevolumen nicht gezählt wird.
Und so wäre es ebenso technisch machbar, diesen Diensten, auch nach dem ein Anschluss (aufgrund der monatlichen Volumengrenze) gedrosselt wurde, weiterhin die volle Bandbreite zuzuteilen. Aber ich habe keine Ahnung, ob das von den Anbietern tatsächlich so gehandhabt wird.
Aber ich habe festgestellt, dass bei Tarifen, wo der Speed begrenzt wird, gerade unter LTE manachmal deutlich höher Datenraten erreicht werden, als eigentlich zulässig sein sollte. Offenbar ist es da deutlich schwieriger, die zugeteilte Bandbreite zu kontrollieren, als unter 3G.
Ich habe vorhin einen Test gemacht: Ich hätte bei ca. 7.2 Mbit/s abgeriegelt werden sollen, mit meiner Prepaidkarte. Eingependelt hat sich der Speedtest (unter LTE) bei 9.45 Mbit/s.