Klar ist, je mehr Endgeräte “an der Leitung” hängen, desto kritischer wird’s mit 12MBit Download. Ein Update von Windows oser einem Mac zieht gerne mal 200-300 MByte. Wenn es die Leitung hergibt, mit 50Mbit/s sonst gehts halt weniger schnell.
Zum rechnen:
- ein HD-Stream braucht etwas mehr als 10Mbit/s, ein SD-Stream etwa die Hälfte.
- maximal stehen hier ja 12MBit/s zur Verfügung.
Wenn jetzt ein HD-Stream geschaut wird (mehr braucht’s nie, solange keine 2.STB angeschafft wird), gehen von den verfügbaren 12MBit/s ca. 10MBit/s drauf fürs Fernseh schauen. Zum Surfen bleiben dann noch 2MBit/s, das entspricht einer Datenmenge von ca. 250 KByte/s. Ein MP3-File von 3min braucht da etwa 20 Sekunden zum Downloaden.
Zum mit dem iPad neben dem fernsehen etwas surfen, reichen auch die übrig gebliebenen 2MBit/s Download problemlos. Updates würde ich aber dabei nebenher nicht laufen lassen. Zudem ist das System so eingestellt, dass immer der Fernseh-Stream bevorzugt Daten bekommt, damit es da zu keinen Rucklern kommt.
Auf die Zuverlässigkeit der Leitung hat das aber keinen Einfluss. Die Daten kommen halt einfach etwas langsamer an… Kritisch vom technischen Standpunkt her gesehen wird’s also eigentlich gar nie, denn die Internetservices laufen trotzdem stabil; aber einfach etwas langsamer…