Dazu muss die IPv6 Firewall geöffnet oder ausgeschaltet werden, die unterbindet in der Standarteinstellung eingehende Verbindungen. Dazu auf den Router einloggen, --> Einstellungen, --> Sicherheit. Die Firewall hat drei Stufen, Deaktiviert, Ausgeglichen, Strikt.
Ausgeglichen lässt prinzipiell allen Verkehr herein, mit Ausnahme einer Reihe von Ports fürs Remote Management (z.B. SSH Port 22, HTTP Port 80), welche nur in ausgehender Richtung erlaubt sind. Eine weitere Reihe von Ports für LAN Protokolle (z.B. Netbios Port 139, SMB Port 443) sind in beide Richtungen blockiert. Das sieht man im Expertenmodus, dort kann man einzelne Regeln auch deaktivieren oder eigene Regeln hinzufügen.
Im Strikten Modus (Standarteinstellung) sind wie gesagt eingehende Verbindungen generell nicht erlaubt. Die ausgewählten Ports der LAN Protokolle sind auch hier in beide Richtungen blockiert. Ausnahmen können auch wieder im Expertenmodus gemacht werden.
Ich habe bei mir die Firewall komplett deaktiviert. Das ist für mich sicher genug, die Endsyssteme haben bei mir alle eine lokale Firewall. Die IPv6 Adressen findet man nämlich nicht so einfach raus, und wenn mich jemand attakieren möchte, muss er diese zuerst kennen. Bei 2hoch64 Adressen in einem LAN kann man mit Scannen nichts machen. Meine Endsysteme nutzen ausserdem die Privacy Extensions, d.h. eine IPv6 Adresse wird nur für ein paar Stunden genutzt. Muss aber jeder selber wissen, wie er/sie das handaben möchte...